Mittwoch, 6. April 2022

 


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CaymanBloggt> Inwaestigatiev> DIE FARBE(n) DES JAHRES 2022> Lifestyle> First World Problems

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Erster lilafarbener Akt

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Eigentlich, wenn man ehrlich ist, ja dann muss man zugeben, KÖNNTE man zugeben, dass es inzwischen so weit ist: Die vier Reiter der Apokalypse sind sind auf Erden unterwegs und verbreiten ihre Eigenschaften... Krieg, Pestilenz, Hunger und Tod.

Alles ist scheiße, nichts geht voran, eher rückwärts...

Inflation, steigende, nein, EXPLODIERENDE PREISE, EXPLODIERENDE INZIDENZZAHLEN, EXPLODIERENDE GEBÄUDE, EXPLODIERENDE DISKUSSIONEN vor allem auf Asocial Media – Und wahrscheinlich ist der Kaffee im Pausenraum auch schon wieder alle. Nur Cayman hat noch nicht nachgesehen, es wäre vermutlich der finale Tropfen, welcher dann auch das letzte bisschen Hoffnung und Motivation wie ein Stein in diesem Meer aus Zukunftsängsten, Kriegssorgen, Geldsorgen, Corona, medialer Überforderung, Doomscrolling und...

Da kommt der Kameramann hereingepoltert „MOOOIIIINNN!!! Ich bringe die neuen Farben mit! Also die von Pantonne und die von WeeGeehEssVauWeh oder wie die heißen! Ein bläuliches Lila und ein rötliches Lila! Echt geil, was die sich da wieder aus den Finger gezogen haben!“.

 

Cayman, der ganz in seiner Lethargie versunken ist, in all dieser Doom-Lethargie, in diesem Studel, nein, in diesem niemals enden-wollenden Ozean aus menschlicher, seelischer und emotionaler Finsternis...

Da tippt der Kameramann Cayman auf die Schulter „Du sach mal! Kann der alte Scheiß von Zwanzig-Einundzwanzig, also das ganze grau-gelbe Zeugs dann ja jetzt innen Müll nä? Den braucht ja keiner und den will auch keiner mehr. Und Sozialkaufhäuser nehmen auch keine Trenddekokacke“.

Cayman nickt so gut er kann. Denn nicht nur sein Geist, diese zähe Masse, auch seine Seele, dieser Bleiklumpen, sowie sein Körper, dieser schwere Stein, dieser unförmige Findling, sie wollen dem, was da um sie herum passiert, kaum noch richtig oder überhaupt folgen. Wozu denn auch? Die Welt, sie scheint wie eine Waschmaschine, in die jemand mitten im Schleudergang einen großen Betonklotz hineingeworfen hat, und die sich nun deshalb selber mehr und mehr in ihre Einzelteile zerfetzt...

Da fragt der Kameramann „Soll ich die Wände eigentlich grundieren oder die neue Pampe einfach drüberpinseln und fertich iss? Weil an sich isses ja matte Farbe gewesen letztes Jahr. Und ich glaube zwar, dass das Gelb ein bisschen in Streifen manchmal durchscheint, aber wennde da dann einfach noch mal drüberstreichst, dann sieht man das auch nicht mehr“.

Cayman dreht sich endlich, aus eigener Kraft zumindest einmal um. Nachdem er irgendwann, gefühlte hundert Jahre lang seinen ermatteten Körper zum Kameramann bewegt hat, da bemerkt er erst, dass dort ja noch... Wie hießen sie gleich noch mal? Die beiden Farben des letzten Jahres? Das stinklangweilige Grau und dieses Standard-Gelb, welche zusammen eine Symbiose ergaben, wie Nutella mit frischer Streichwurst. Er weiß es nicht mehr und will es eigentlich auch gar nicht wissen, denn zu sehr erdrücken ihn die Welt da draußen, die Nachrichten auf dem Smartphonebildschirm und...

Da schimpft der Kameramann „Aber sach mal... Was machen wir denn jetzt eigentlich mit der anderen „FARBE DES JAHRES“? Also die, welche von dieser anderen Wichtigtuer-Werbeagentur ernannt wurde? Also dieser komische Dunkelrotlilaton? Soll ich eine Wand also Pantonne-Lila machen und die jeweils andere dann in Rotlila? Oder akzeptieren wir am Ende doch nur Pantonne? Weil die einfach die größte Fresse von allen haben?“.


Gerade als Cayman einfällt „Zweite Farbe des Jahres... Ach ja! Da war ja was!“...


Klingelt das Smartphone vom Kameramann, mit seinem „Barby Girl“ von Aqua. Und auf der Stelle, als sich sein Kumpel „Der Schorsch“ am anderen Ende meldet, ist er mit erhobenem Zeigefinger, als Zeichen dass es wichtig ist, auch schon verschwunden...


Cayman dreht sich eisenschwer wieder an seinen Schreibtisch, lässt seinen Kopf sinken und sagt genervt:


„FILM AB!“




Die Farbe des Jahres 2022 – (Oder auch nicht)
















„Die Farbe(n) des Geldes“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein LILA, eher ein bläuliches rot, aber in einem seichten Rotton mit bläulichem Lila gehalten...

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Das Jahr 2022 stand ohnehin in den Prognosen von 2021 unter keinen guten Stern. Und dass alles teurer werden würde, dass Corona nicht weg sein würde, dass unsere Politiker keine klugen Entscheidungen treffen und auch die Konfliktlage auf der Welt nicht besser, sondern eher schlechter werden würde, ja das alles hat man ja bereits mit Magengrummeln so hingenommen.


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Was dann aber tatsächlich kam, kommen würde, ja das konnten sich letztendlich nicht einmal die größten Hellseher und Analysten in ihren kühnsten Albträumen ausmalen. Wobei das mit putinfotZe und seinem Angriffskrieg auf die Ukraine HÄTTE man EVENTUELL, also IRGENDWIE ERAHNEN KÖNNEN. Immerhin hat der Mann schon 2014....

 

Ach egal.

 

Bleiben wir beim Thema: Vermutlich hatte man auch bei PANTONE sich das alles etwas anders vorgestellt. Eventuell aber auch nicht, denn schließlich wurde der gesamte „WIR ERNENNEN EINE FARBE DES JAHRES“-Zirkus damals, im Jahr 2000 eingeführt, als die Menschen große Ängste hatten. Beispielsweise vor einem gigantischen, weltweiten Computercrash, vor Terror, vor einer Wirtschaftskrise und eventuell auch, dass Godzilla aus dem Meer kommt und einfach alle auffrisst oder so. Damals wählte man, weil man die Menschen damit „beruhigen“ wollte, einen frischen, aber ruhigen, leichten Farbton. Ein helles, sanftes Blau, welches, ebenfalls bereits von einem angepassten und nichtssagenden Schwurbeltext dekoriert, der Menschheit untergejubelt wurde. Das hatte Erfolg, das kam an. Denn ENDLICH gab es eine Stelle mehr, welche behauptete, sich mit irgendwas bestens auszukennen und den trägen, dumpfen Massen da draußen vorschrieb, welche Farbe sie dieses Jahr besonders toll zu finden hätten.


Der normale Endverbraucher liebt solche Gebräuche. Thematisch passende Zeitschriften und andere Medien lieben solche Gebräuche. Die Medien im Allgemeinen lieben solche Gebräuche. Die Mode- Kunst- und Designwelt liebt solche Gebräuche.

Und so wandelte sich der einst verstaubte und fast pleite gegangene Hersteller von Farbkarten mehr und mehr, weil seine Nische gefunden, von einem Farbkartenhersteller zu einer selbsternannten „AUTORITÄT IN SACHEN FARBE“ - Oder genauer: Man strukturierte die Firma um und machte aus ihr eine Marketingagentur, welche sich zu einem Großteil darauf konzentrierte, möglichst ganz viel Kram zum Thema „Farben“ zu machen. Ob alles davon, was man da tat jetzt einen Sinn ergibt oder nicht, konnte den Leuten bei PANTONE ja scheißegal sein, es funktionierte, die Kunden kamen zeitweise in Scharen herbeigeströmt und bis heute verdient man mehr als gut damit, dass man im Grunde genommen anderen Leuten zeigt, wie sie Farben auf welche Weise (oder besser nicht) einsetzt. Mittlerweile, da hat man natürlich auch eigene Tools, Programme, ein eigenes „Institut“, weil das einfach besser klingt und nannte sich bis letztes Jahr einfach mal, mit leichtem, thematischen Drall ins Autoritäre halt eben: „DIE AUTORITÄT IN SACHEN FARBE“.

PANTONE ist eine Marketingagentur, die vor allem davon lebt, dass sie eine große Klappe hat und auch gerne mal ungefragt Aktionen durchführt, wie im Jahr 2000 die Ernennung einer FARBE DES JAHRES. Niemand hat danach gefragt, keiner hat ihnen den Auftrag dazu gegeben, eigentlich braucht auch niemand diesen alljährlichen Zirkus, außer PANTONE selber... Aber wie bereits gesagt: Menschen sind Herdentiere und freuen sich jedes mal aufs neue, wenn irgendwo ein Schäferhund laut bellt, weil man dann immerhin irgendwie weiß, wo man in dieser chaotischen Welt hin-eiern soll. Und „HINTERHERLAUFEN“ und eventuell auch ein bisschen selber davon profitieren (In dem man sich beispielsweise selber passend dazu inszeniert und Inhalte erstellt – So wie ich jetzt gerade), ja das ist dann dabei halt all inclusive.


Und wer eben nicht darauf aus ist, sich selber zu inszenieren, ja der hat immerhin in einem weiteren Lebensbereich einen weiteren Schäferhund gefunden, welcher ihm lauthals den Weg weist.


Und solche Leute kaufen dann auch PANTONE KAFFEETASSEN für 25,73€ - ESPRESSOTASSEN für 11,23€ - CORTADOTASSEN für 20,95€ oder ein verschissenes NOTIZBUCH für fast 15,00€!



Quelle: Pantone

Und die ganzen woken Friday for Future Identitätskriegerkiddies holen sich natürlich die LGBTQ-REGENBOGENKAFFEETASSE, die eine ganze Ecke teurer ist, als die ohnehin bereits bescheuert überteuerten PANTONE-TASSEN - Weil Wokies natürlich allemiteinander Vollidioten sind, und man sie als geldgeile Marketingagentur natürlich umso leichter abziehen kann!

WEIL WOKE SEIN NUN MAL VIEL TEURER IST, ALS NUR PANTONE-FAN ZU SEIN! - Kapiert das doch endlich mal!

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Quelle: Pantone

Warum man nun genau fast 5€ extra für die Regenbogen-Kaffeetassen berechnet, das weiß man wohl nur bei PANTONE. Wobei das widerliche Motiv, nämlich mit diesem „Trend“ mal eben ein bisschen extra zu verdienen bei der offensichtlichen Preissteigerung, einem regelrecht kreischend ins Gesicht springt. Bei PANTONE ist man in seinen wahren Motiven halt sehr sehr durchsichtig.


Da man aber ja DIE AUTORITÄT ist...

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Quelle: Pantone

...DA KANN MAN JA DANN AUCH EINFACH MAL EIN BISSCHEN BUNTES STOFFBAND AN EINEM METALLRING FÜR BIS ZU FAST 14€ VERKAUFEN! GAR KEIN PROBLEM! DER WACHSTUMSGESTÖRTE NEOKAPITALISMUS MACHT ES JA MÖGLICH!

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 Quelle: Pantone

...und sich Diktaturen und Diktatoren einfach alles erlauben können (Siehe putinfotZe), kann man sich seine Preise natürlich so ausgestalten, wie man möchte!

 

Also ICH habe mir meine Tasse 2020 ja einfach mal selber gemalt! Und ich kam mit einem Bruchteil des Kaufpreises raus:

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Phantastisch oder?! Vom Original kaum zu unterscheiden


Aber wer bei all den tollen Produkten nun als erstes denkt: “Wow! Wo kann ich diese tollen Produkte kaufen?” - Hier geht`s zum überteuerten PANTONE-Shop:

https://www.pantone.com/eu/de/sortiment/pantone-lifestyle


Aber gut, halten wir also mal fest: PANTONE IST DIE AUTORITÄRE MACHT IN SACHEN FARBEN – Ganz einfach, weil sie selber das so bestimmt haben PUNKT.

Dumm nur, dass sich nun auch eine andere Marketingagentur (oder so etwas in der Art) gedacht hat, einfach mal eine Farbe des Jahres zu ermitteln und zu ernennen!

Und weil man bei PANTONE mit SOWAS aber ja seit 2000 nicht gerechnet hat (So wie putinfotZe nicht mit Gegenwehr in der Ukraine gerechnet hat), und sich auch nicht irgendwie abgesichert hat, es vielleicht auch gar nicht konnte...


Naja...


Gibt es 2022 halt jetzt gleich mal ZWEI FARBEN DES JAHRES


Autorität in Sachen Farben my Ass PANTONNE.








VERY PERY... Ach nein... ORCHIDEE... Oder?!

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Aber um welche Farben geht`s jetzt überhaupt?  - Und warum ist PANTONE dieses Jahr besonders stolz auf seine?


Und muss man diesen Schwachsinn überhaupt mitmachen?


Fangen wir aber mal bei der ersten Frage an:

Bei PANTONE, da hat man sich für ein lilanes Blau entschieden, welches aber aufgrund seiner rötlichen Färbung eher ins lila-violette Spektrum geht, weil einfach nur „LILA“ wäre ja langweilig gewesen. Man taufte das ganze „Very Pery“, was aber nichts mit Katy Perry zu tun hat und die bei PANTONE fürs Marketinggeschwurbel zuständige Chefschwurblerin betonte – Zitat:

...ist es einfach ein Ausdruck des Zeitgeistes. Schließlich sei so viel von einer »neuen Realität« die Rede gewesen in den vergangenen Monaten, sagt Eiseman dem SPIEGEL, dass man etwas mit Symbolcharakter gesucht habe.

»Also nahmen wir Blau als eine weltweit sehr beliebte Farbe, die Beständigkeit und Ruhe ausstrahlt, und unterlegten sie mit einem warmen, dynamischen Rot, das für Optimismus steht.«“


Meine Damen und Herren: VERY PERY

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Tja, dumm nur, dass schon ein paar Monate später die Farben BLAU und GELB zu den vermutlich auch des ganzen, restlichen Jahrzehnts wichtigsten Farben wurden. So kann man sich halt irren.

Beim neuen Fressfeind von PANTONE, der in London ansässigen Agentur WGSN derweil, welche gleich mal gegen PANTONE ätzen müssen, in dem sie klarstellen, dass ihre Farbe auch tatsächlich von Trend- und Farbenexperten bestimmt wurde, kommt man derweil zu einem ähnlichen, aber anderen Ergebnis:


Nämlich „ORCHID FLOWER“

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Na immerhin sind sich beide Wichtigtuer-Agenturen darin einig, dass wieder einmal ein Lila-Rot-Blau-Violett-Irgendwas-Farbton, mit einer wie ich persönlich ja finde nicht sonderlich wohltuenden Wirkung aufs Gemüt, die Mode-, Wohn- und Dekotrendfarbgebung ist.

Allerdings gibt es bei diesen beiden Trendfarben EINEN GROßEN UNTERSCHIED!

Nämlich den, dass WGSN laut eigener Aussage Trendscouts und Experten damit beauftragt hat, genau zu schauen, welche Farben das Jahr 2022 wohl angesagt sein werden. Etwas, womit man sonst immer bei PANTONE angibt - Dort aber, ja da war man dieses Jahr ganz crazy und hat sich seinen „VERY PERY“-Farbton laut eigener Aussage einfach mal selber aus den Fingern gezogen...


Ja, ganz richtig gelesen, PANTONE behauptet, SIE UND NUR SIE haben diesen Farbton hier...

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...also diesen Farbton hier

SELBER AUSGEDACHT UND EIGENHÄNDIG ENTWICKELT.


Und darauf ist man sehr sehr sehr sehr stolz - Zitat:

Die Pantone Color of the Year spiegelt wider, was sich weltweit in der Gesellschaft abspielt und sie drückt die Hoffnung aus, dass Menschen in Farben Antworten finden “, fügt Laurie Pressman, Vice President des Pantone Color Institute hinzu. „Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte des Pantone Color of the Year-Programms, mit dem wir Menschen Farben näher bringen wollen, eine neue Farbe erstellt und das spiegelt die globale Innovation und den Wandel wider, der gerade stattfindet.“


Laut dieser Behauptung, also wenn man es ganz genau nimmt, dann dürfte dieser Farbton in keinem Farbwähler bis jetzt existieren! Weil PANTONE diese Farbe, diesen Tonwert SELBER ERST ERFUNDEN UND ENTWICKELT HAT.

Okay gut, selbst der Farbwähler von meinem alten Ulead-Grafikprogramm sagt etwas anderes, aber was weiß schon ein Grafikprogramm von 2005, wenn man auch PANTONE – DER AUTORITÄT IN SACHEN FARBE glauben kann. Zumindest wenn man den von PANTONE angewendeten Trick übersieht. Weil „VERY PERY“ einfach noch nicht im PANTONE-eigenen Farbsystem eingetragen ist. Also kann eine Farbe bereits existieren, aber wenn sie nicht bei PANTONE abgespeichert ist, dann können sie behaupten, die Farbe wäre eine von ihnen erschaffene Neuentwicklung. Was ja innerhalb ihrer eigenen Bubble auch stimmt, also irgendwie, also rein philosophisch.


Und ja! Sie hatten erst 2018 einen Violetton als FARBE DES JAHRES – ULTRA VIOLET um genau zu sein:

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Und VIELLEICHT, aber auch nur GANZ VIELLEICHT, da haben sie die alte Farbe genommen, die Werte etwas höher gedreht und fertig, weil Wiederverwendung von Dingen ist ja aktuell wieder sehr im Trend.

So oder so, da klingt und wirkt die Ernennung der FARBE DES JAHRES aus dem Mund von WGSN immerhin wesentlich ehrlicher, kompetenter und vor allem nicht einmal ansatzweise so dermaßen selbstverliebt und selbstbeweihräuchernd, dass einem noch das Essen vom Vortag wieder hochkommt, wie bei PANTONE.


Denn während WGSN auf ihrer Seite einfach darauf hinweisen, dass „ORCHIDEE“ die Farbe des Jahres ist...

https://www.wgsn.com/en/blogs/coloro-wgsn-colour-of-the-year-2022-orchid-flower


Wälzt sich PANTONE in Eigenlob und Selfmarketing der schleimigsten Art und Weise überhaupt.

https://www.pantone.com/eu/de/color-of-the-year-2022


Zitat:

„Seit über 23 Jahren hat die Pantone Color of the Year einen maßgeblichen Einfluss auf die Produktentwicklung und auf Kaufentscheidungen in zahlreichen Branchen, einschließlich dem Mode-, Möbel- und Industriedesign sowie dem Produkt-, Verpackungs- und Grafikdesign.“


Ihr habt ja echt eine hohe Meinung von euch selber, liebe Freunde.









Marketinggeschwurbel at it`s best und jede Menge Schreibfehler 

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PANTONE in Höchstform

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 Wer auf dem Vermarktungsmarkt aka. auf dem Marketing-Markt etwas reißen und seinen Platz behaupten will, ja der muss vor allem mit SERIOSITÄT punkten. Denn insbesondere neue Kunden wollen erst einmal überzeugt werden. Weshalb man bei PANTONE den ganzen Zirkus mit der FARBE DES JAHRES ja überhaupt macht.

Vor allem aber geht es hierbei darum, klarstellen, dass man den Durchblick hat, dass man Fachkompetenz besitzt und den Kunden am Ende zum besten, nur möglichen Ergebnis für seine eigenen Wünsche und Projekte führt.

Und wenn man dann also auf seiner eigenen Webseite seitenweise vor sich hinschwurbelt, wie professionell und kompetent man ist, ja dann sollte man ja eigentlich auch erwarten können, dass irgendjemand bei PANTONE, oder der Firma, welche die Internetseite für sie erstellt hat, weiß wie die deutsche Rechtschreibung geht.


Oder?!




Oder?!



Oder?!



Und auf der Fashion Week 2022 wird, laut der eigenen Grafiken „VERY PERY“ eine wirklich tragende Rolle spielen, wie man sieht. Ironie inklusive.

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Quelle: Pantone


Aber immerhin lässt man sich für so derartig viel „Professionalität“ aber auch fürstlich bezahlen:

Quelle: Pantone

Und hier nochmal die Ausrede, weshalb „VERY PERY“ eine Eigenentwicklung sein soll:

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Denn wie wir auch aus dem Internet und der Politik wissen: „Scheiß auf Fachkompetenz! Sei Laut, sei Auffällig, sei Öffentlichkeitswirksam und das Interesse kommt von selber!“ - Das wissen insbesondere Influencer im World Wide Web nur zu gut.


Und weil man bei PANTONE ein Faible für Marketinggeschwubel der allerseelenlosesten und sinnbefreitesten Baukastenart hat, ballert man seine potentiellen Kunden auch genau damit zu!

 

Quelle: Pantone

 

Hier findet man wahrlich ALLES, was es für einen Marketingtext braucht, der möglichst alle ansprechen und nach allem gleichzeitig klingen soll, vor allem aber die potentiellen Gefühle seiner potentiellen Kunden, vor allem weiblicher Kun-INNEN ansprechen soll, da Frauen ja erwiesenermaßen ansprechender auf Farben und vor allem solche hirnlosen Marketingtexte reagieren – Also wurde mir zumindest gesagt, weil Männer ja ohnehin keine Gefühle haben oder irgendwie so.

Und Worte wie „vertrauen“, „geschätzt“, „dynamisch“, „lebhaft“, „fröhlich“, „phantasievoll“ - Und nicht zuletzt Superlative wie „Noch nie dagewesen“ müssen einfach sein, weil diese hier als bloße, stumpf platzierte Sprachhashtags funktionierenden Baukastenwörter nach so viel wie möglich auf einmal klingen sollen.

Genauso wie „Gesellschaft“, „Wandel“, „Kommunikation“ - und sowas wie „Globale Innovation“ - Denn das hören und lesen vor allem Marketingabteilungen von Firmen / potentiellen Kunden mehr als gerne.


Erinnert mich ganz nebenbei übrigens vom Wortlaut, dem gesamten Aufbau und dem Inhalt sehr an diese diese Motivations-Holzbretter und -Aufkleber, die sich vor allem Frauen und junge, verliebte, moderne Pärchen gerne an die Wände pappen:


„ENJOY the WORLD

LIFE is a BIG JOURNEY

FEEL the MOTIVATION

LIFE YOUR LIFE just like a ADVENTURE

The BEAUTY of EVERYDAY

All CREATIVITY and SELFCARE

WONDERFUL DAYS are EVERYDAY“


Und davon ist man bei PANTONE eigentlich auch nicht mehr allzuweit entfernt.








Farben sind Geld – Aber wem gehören sie und ob überhaupt?

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Der Versuch aus möglichst ALLEM irgendwie Geld zu machen, schreckt natürlich auch vor Farben nicht zurück, wobei sich hier immer wieder Fragen aufdrängen, ob man hierbei tatsächlich von „Besitztumsrechten“ und „Copyrights“ sprechen kann. Wenn ich das Logo von beispielsweise Coca Cola klaue, ist klar, dass ich den BESITZ des Konzerns widerrechtlich genommen habe...


Bei Farbtönen ist es da schon etwas anders.


Insbesondere muss ein gewisser Zusammenhang zwischen einem Farbton bestehen und der Firma BZW deren Produkt, für welche dieser benutzt wird. Es muss einen Wiedererkennungswert, eine Identifikation damit geben, vor allem in den Augen der Öffentlichkeit. Nur dann kann man einem anderen Unternehmen / einer Privatperson vorwerfen, wenn dieses/diese denselben Farbton verwendet, dies nur zu tun, um von der Identität des „bestohlenen“ Unternehmens auf dessen Kosten Profit zu schlagen. Und dann kann das betroffene Unternehmen in der Tat dagegen vorgehen, was allerdings, wie wir in dem folgenden Link lesen dürfen, jedoch selbst dann noch extrem zäh und schwierig ist, WENN die Tatsachen eigentlich exakt dafür sprechen:

https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/colours-of-law-farben-vor-gericht_222_323426.html


Bei den hier genannten Fällen ist selbst mir irgendwo klar, dass dort eine gewisse „Verwechslungs“- BZW -Falschidentifikationsgefahr besteht. Und würde das Unternehmen hinter „Rosetta Stone“ nun warum auch immer „Scheiße bauen“, so könnte dies ebenfalls negativ auf Langenscheid abfärben. Zumal beide in der selben Branche tätig sind, im selben Themenbereich.



 
In anderen Fällen aber, da ist das alles andere als eindeutig, so wie bei Nivea:
 
 
So weit, so klar oder halt auch nicht.


Der Grundsatz „FARBEN GEHÖREN ALLEN“ soll aber dennoch, sofern wir nicht in die Welt der Markenerkennung / Markenrecht gehen, bestehen bleiben.


Dagegen will aber nun ein hippes, antikapitalistisches-kapitalistisches-metaverse-NFT-Kryptodingens-Unternehmen etwas unternehmen, oder zumindest zu einem gewissen Teil und auch gottseidank erst mal „nur“ auf der NFT-Börse Opensea. Dass auch dies wieder einmal nur ein weiterer Versuch ist, aus den dort stattfindenden Geschäften ebenfalls Profit zu schlagen, muss man gar nicht mehr weiter erwähnen.


Quelle: Futurzone


Genau genommen, da läuft das dort laut den Plänen dieses „Color Museum“ so ab:

-Man speichert bestimmte Farbtöne in der Blockchain ab...

-Künstler, welche diese Farben dann für ihre NFTs verwenden, müssen Gebühren auf ihre Gewinne abdrücken...

-Und da das „Color Museum“ natürlich ausschließlich das Wohle der Menschheit in Sinn hat, wird alles brüderlich und fair aufgeteilt... Mehr oder weniger...


Hier der Link zu der News:

https://futurezone.at/digital-life/farben-nft-color-museum-gebuehren-srgb/401898092


Die Frage ist natürlich, ob das ALLE NFT-Künstler denn überhaupt wollen, ob sie da Bock darauf haben. ODER ob nicht der ein oder die andere ausgesprochen pissed ist, wenn er oder sie auf einmal auf die Einnahmen irgendwelche Gebühren FÜR FARBTÖNE zahlen soll, welche ja eigentlich erst einmal, wie wir gelernt haben, JEDEM GEHÖREN.

Ist also das, was das „Color Museum“ dort macht, nicht eigentlich Piraterie? Oder sogar eine ausgesprochen freche und rechtlich vollkommen bodenlose Art und Weise des Diebstahls und der Aneignung von Gemeineigentum?


Na aber immerhin ist man dort so „gnädig“ und will „nur“ um die 10.000 Farbtöne (vorerst) registrieren.


Ich für meinen Teil, würde ja gerne die entsetzten Gesichter von NFT-Künstlern oder -Verkäufern sehen, welche von diesem Unfug hier nichts gewusst haben und auf einmal die entsprechende Rechnung präsentiert bekommen.

Rein technisch gesehen, was das „Abspeichern“ von Farbtönen angeht, ist dort aber tatsächlich PANTONE schon vor über 20 Jahren vorgeritten. Denn bei PANTONE gab man schon lange bevor so vielen Farben wie möglich eine eindeutige Nummer und einen eindeutigen Namen. Doch auch hier, wie auch bei dieser Krypto-Geschichte des „Color Museum“ muss allerdings immer erwähnt werden, dass weder PANTONE, noch diese NFT-Geschichte eine feste, überhaupt eine existierende Rechtsgrundlage oder tatsächliche Besitztumsrechte haben.

 

Man hat sich halt einfach erdreistet, Farben mit eigenen ID-Nummern, einem Namen und einer festen Registrierung einzuzäunen und als eigene Werkzeuge zum Geldverdienen mehr oder weniger zu missbrauchen. Nur dass PANTONE hier in diesem Vergleich immerhin noch am fairsten ist, weil sie ja irgendwo mit ihrem Nummerierungssystem versuchen, ihren Kunden innerhalb ihrer Beraterdienste zu helfen und vor allem eine Übersicht zu schaffen, an die man sich als Unternehmen dann auch halten kann...

Während das „Color Museum“ einfach nur dazu da ist, nach außen hin Gewinne aufzuteilen, ABER dabei natürlich selber ein bisschen mitverdienen, weil sooooo samaritär ist dann doch nicht. Und das alles passiert, ohne dass die NFT-Künstler vielleicht allesamt damit einverstanden sind. Denn die „Besitzer“ der in der Blockchain registrierten Farben sind schließlich „Irgendwer“ und nicht etwa die wahren Erfinder des jeweiligen Farbtons. Du wirst also gezwungen, GELD an Wildfremde abzudrücken, welche mit ihrem erkauften Besitztum rein gar nichts zu tun haben, derweil sich der Verkäufer „Color Museum“ ebenfalls die Hände reibt, weil sie natürlich auch mitverdienen.


Das muss man nicht im Detail verstehen.


Es sind die Auswüchse einer Form des Kapitalismus, welche schlicht und ergreifend AUS ALLEM Privateigentum machen will, welchen man kaufen und besitzen und damit eigene Gewinne erbeuten kann. Ganz egal, ob es einen Sinn und eine rechtliche Grundlage gibt, oder eben nicht.


Wie selten dämlich das ganze ist, hier noch mal in der Schnellzusammenfassung:

 Quelle: https://futurezone.at/digital-life/farben-nft-color-museum-gebuehren-srgb/401898092

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Bei PANTONE arbeitet man immerhin dann doch irgendwo für sein Geld als Marketingsagentur, anstatt einfach nur stinkfaul andere für ungefragte Aneignung von Farbtönen zur Kasse zu bitten.

Hoffentlich fallen die Macher des „Color Museum“ so schnell wie möglich, mindestens genauso hard auf die Fresse, wie UBISOFT mit seinem QUARTZ-NFT-Projekt.


Denn wenn wir eines NICHT BRAUCHEN, neben Wichtigtuer-Agenturen wie PANTONE, welche ohenhin bereits mehr heiße Luft verbreiten, als die Menschheit es braucht, dann sind es NFT-Krypto-Spekulanten, welche ungefragt ALLES zu Geld zu machen versuchen (Ohne rechtliche Grundlage wohlgemerkt), das ihnen vor die gierigen Greifer kommt.

Deshalb merke: Farben sind neben Allgemeineigentum immer auch etwas, das von jedem Menschen auf der Welt anders wahrgenommen wird.

Und wer dem jetzt zu widersprechen versucht, ja der soll bitte einmal folgende Frage beantworten:


IST DIESER PORSCHE IN EUREN AUGEN...


Quelle: https://www.early911s.de/de/fahrzeuge/farblexikon


A – Barbierosa

B – Rot

C – Karminrot

D – Candyorchidee

oder

F – Rubinrot


Porsche auf alle Fälle, hat sich festgelegt und bleibt bis heute vehement dabei, dass dies „KARMINROT“ ist.




Was wohl PANTONE dazu sagen würde?







Denken Sie mal darüber nach.



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Recherchelinks:

https://www.early911s.de/de/fahrzeuge/farblexikon

https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/colours-of-law-farben-vor-gericht_222_323426.html

https://www.spiegel.de/stil/pantone-farbe-des-jahres-very-peri-2022-wird-lilablassblau-a-876655e1-69d6-44e7-b6b0-1be775dec89b

https://futurezone.at/digital-life/farben-nft-color-museum-gebuehren-srgb/401898092

https://www.welt.de/iconist/service/article236376909/Pantone-Farbe-des-Jahres-Very-Peri-Lila-ist-die-Trendfarbe-2022.html

https://www.pantone.com/eu/de/

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Letzter lilafarbener Akt

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Immer noch sitzt Cayman an seinem Schreibtisch und möchte eigentlich doch nur in seiner Doomscrolling-Depression versinken, doch der Arbeitslärm des Kameramannes, der nach wie vor engagiert die Wände streicht, halten ihn erfolgreich davon ab...


Irgendwann, als die Streichgeräusche und das melodische Pfeifen seines Kollegen ihn ausreichend genug genervt haben, dreht er sich und seinen gefühlt tonnenschweren Körper auf seinem Bürodrehtstuhl langsam, aber gezielt in seine Richtung...


Als er nach einer gefühlten Ewigkeit sein Ziel erreicht hat, da bemerkt er erst, dass das Kameramann die eine Wand in VERY PERY und die andere in ORCHIDEE streichen will...


Und derweil er die ORCHIDEE-Wand bereits fast fertig hat, hat er die andere erst einmal nur testweise mit der angeblichen Eigenentwicklung von PANTOFFELTIERCHEN... äh... PANTONE vollgeschmiert...

Irgendwie gefällt ihm, so denkt sich Cayman, dass „ORICHDEE“ dann doch besser, gemütlicher aussieht, als dieser bescheuerte Lila-Blau-Rot-Whateverfarbton, den man da bei PANTONE zusammengeklatscht hat...

Und eine gewisse Weile, da beobachtet Cayman seinen Kollegen noch, bevor er dann irgendwann fragt: „Aber du, sag mal... Du weißt schon, dass sich das eigentlich jetzt auch nicht mehr lohnt oder?“.


Der Kameramann dreht sich verwundert um und fragt: „Nö, wieso?“.


Cayman antwortet: „Na weil wir schon den Vierten haben. Und spätestens im November ist diese ganze Scheiße doch sowieso wieder Schnee von gestern, weil man dann bereits die neuen angeblichen Farben des Jahres präsentiert. PANTONE und WGSTG oder wie die Typen heißen, ändern diese schließlich fast genauso schnell wie Corona-Kalle seine Hygieneregelungen. Ich glaube die Wände jetzt noch zu Ende zu streichen, das lohnt sich jetzt auch nicht mehr“.

Daraufhin unterbricht der Kameramann seine Arbeit, blickt kurz auf die Wände und meint dann: „STIMMT! Eigentlich haste Recht! Wir können auch einfach schon mal grundieren und einfach bis November die Eier schaukeln... Und dann vielleicht auch mal ein bisschen früher loslegen, als dieses Jahr, wie wäre das denn?“.


Cayman zuckt müde mit den Schultern...


Der Kameramann nickt und meint: „Gut, ich sehe es ein. Das lohnt sich nun echt nicht mehr. ALSO FEIERABEND!“.

Daraufhin grabscht er sich Cayman, zieht den schlaffen Kollegen von seinem Stuhl und befielt: „Und jetzt gehen wir erst mal zu „BERNIES BRATWURST-EMPORIUM“! Eine ordentliche Ladung Currywurst mit Pommes und Cola bringt uns beide wieder auf die Beine. Und außerdem, wenn Adolfputin eh vor hat die ganze Welt in den nächsten Weltkrieg zu stürzen, ja dann sind die paar Kilokalorien jetzt auch schon egal oder?“.


Cayman eiert schon mal kommentarlos voraus...


Der Kameramann schaut sich noch einmal die unfertig-gestrichenen Wände an und meint: „Naja, dieses Jahr iss echt für den Arsch. Und das kommende wird nicht viel besser. Wäre wohl am besten, wir streichen erst einmal gar nicht mehr, wir lassen einfach ALLES schneeweiß-grundiert und warten einfach gestiefelt und gespornt, bis es sich wieder lohnt... Irgendwann... Eines fernen Tages... Bis die Good Times wieder da sind!“.


Mit einem motivierten Tritt, kickt er die leere Dose „ORCHIDEE“ davon, diese poltert laut und dumpf über den Fußboden...


Dann folgt er Cayman und schaltet im gehen das Licht aus...



ENDE